Kreisverband Leverkusen
Über den Tellerrand schauen, heißt es auch im Bestatterwesen. Deshalb engagieren wir uns im Bestatterverband Nordrhein-Westfalen, dort genau im Kreisverband Leverkusen. Ralf Aschenbroich wurde auf der letzten Mitgliederversammlung im Frühjahr dieses Jahres zum stellvertretenden Vorsitzenden und Schriftführer des Verbandes gewählt, Vorsitzender ist der Leverkusener Bestatter Peter-Maximilian Bertram. Bei der Gelegenheit wurde der Zusammenschluss auch gleich noch umbenannt – von „Stadtverband Leverkusen/Burscheid/Leichlingen“ in Kreisverband Leverkusen.

Was genau macht nun eigentlich dieser Verband? Zum Bestatterverband Nordrhein-Westfalen gehören mehr als 1000 Mitgliedsunternehmen. Damit sind wir die größte Vertretung der Bestatter in Nordrhein-Westfalen. Als Berufsverband vertreten wir die Interessen und Angelegenheiten unserer Mitglieder in allen relevanten Angelegenheiten rund um das Bestattungsgewerbe. Er unterstützt sie in den alltäglichen Belangen ihrer Berufsausübung und hat darüber hinaus insbesondere die Aufgabe, die ideellen, fachlichen, wirtschaftlichen und sozialpolitischen Belange unseres Berufsstandes in unserem Bundesland wahrzunehmen.

Denn der Beruf des Bestatters umfasst heutzutage eine Vielzahl von Aufgaben, die weit über die Beerdigung hinausgehen. Wir beraten die Angehörigen beispielsweise bei der Bestattungsart, übernehmen die hygienische Versorgung Verstorbener, organisieren die Trauerfeier und die Aufbahrung sowie Überführung: Das alles und noch einiges mehr gehört zum Dienstleistungsangebot eines modernen Bestattungsunternehmens. Wir als Bestattungshaus in Leichlingen möchten bei all diesen Themen immer „up to date“ sein und tauschen uns daher auch gerne mit den Kollegen und Kolleginnen aus. Und als einzelnes Bestattungsunternehmen nutzen wir die guten Ausbildungs- und Weiterbildungsangebote des Bestatterverbandes, die direkt unseren Kunden zugutekommen. Wenn es Sie interessiert, was es dort alles gibt, schauen Sie gerne einmal unter www.bestatter.de um.

Gegründet wurde der Bestatterverband übrigens schon 1947. Da war die Situation der Beerdigungsinstitute noch eine ganz andere. „Menschenwürdige Bestattungen waren nach Kriegsende nur schwer zu realisieren. Es gab kein Holz für den Sargbau, keine Transportmöglichkeiten, selbst ein Telefon, das vieles einfacher gemacht hätte, z.B. für Sondergenehmigungen der Militärbehörden zur Heimholung der Kriegstoten, war Mangelware. Im Verband waren diese Schwierigkeiten leichter zu bewältigen“, heißt es in einer Festschrift zum 50. Jubiläum 1997.